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Freerider - Wir sind noch lange keine Profis und wollen es auch nicht werden.
 
Überwiegend sind wir auf den Boddengewässern und am Salzhaff zu finden. Schön ist es, schneller zu sein als der, der neben einem fährt. „ was nicht immer gelingt“ und über die eine oder andere Welle zu springen. Wir sind zwar immer mal wieder begeistert von einem der neben uns hopst, jumpt, moved und was es da noch so für Sachen gibt, aber haben festgestellt, dass es viel schöner ist mit einem zu großen Segel, einem zu kleinen Bord und einer angemessenen Finne über das Wasser zu gleiten. Also nehmen wir den Garmin mit aufs Wasser und freuen uns, wenn wir mal wieder ne Zehntel schneller waren. Was wir nicht machen, wir feilen nicht an den Bords, Segeln oder Finnen rum. Wir benutzen Serienmaterial und versuchen das Maximum rauszuholen.
 
Für uns gibt es nichts Schöneres, als bei diesem Sport seinen Kopf frei zu bekommen und die Sorgen einfach mit der nächsten Böe wegzublasen.

 

Impressionen

 
 
 
Wie können behaupten, dass wir mit dem VIRUS infiziert sind.
Nebenwirkungen vom Virus „Surfen“ Überrascht Zunge ausstrecken
 
Am Spot
Wenn es zum Spot geht, Dauergrinsen aufsetzen.
Auf der Fahrt die Bäume beobachten und hoffen das der Wind auch noch für mich reicht.
Windmesser rausholen und kontrollieren was die Vorhersage gemeint hat (Windmesser bestätigt die Aussage, grinsen geht weiter).
Windmesser nicht glauben und schauen was andere so aufgeriggt haben.
Dem, dann auch nicht glauben, da man das Körpergewicht mit dem eigenen noch überprüfen muss.
Letztendlich dann aufbauen was vorher schon klar war. Immer noch am grinsen.
Ab und an, fängt man an zu juchen aufm Wasser wenn ein Manöver besonders gut gefunzelt hat.
Irgendwann aus dem Wasser kommen und immer noch grinsen. Egal wie groß die Schmerzen sind.
Abends dann grinsend einschlafen
 
In der Freizeit
Überlegen, ob man anstelle der Griffe an den Schrankwänden Fußschlaufen montieren sollte.
Halbe Gabelbäume als Handtuchhalter nutzen.
Wenn es anfängt zu wehen akuter Konzentrationsverlust, nervöses Muskelzucken mit ständigem Blick ausm Fenster oder in Richtung Bäume.
Urlaub wird nur noch nach Spots und Windrichtungen geplant.
Autokauf wird nur noch nach der Größe des Surfmaterials ausgesucht.
Auf Surfmesse oder in Surfshops besinnungsloser Kaufrausch (ähnlich bei Frauen und Schuhgeschäften).'
Bei großer Flaute im Sommer sich erwischen wie man mit den eingehängtem Trapez an der Dachreling hängt.
Überlegen ob man unterm Schreibtisch, wegen besserem Grip, Fußschlaufen montieren sollte.
Rechner anmachen und bevor man Mails liest nach Windvorhersagen schauen.
Adrenalinschub bei jedem Windhauch,
Glücksgefühle beim einschalten eines Haarföns oder Ventilators.
Wenn man zum Freibad oder zum Strand das Trapez mit einpackt.
Im Pool im Urlaub automatisch die Wasserstartposition einnehmen.
 
 
Ist es nicht so, dass Bekannte mit dem Kopf schütteln, wenn wir mit unserer Ausrüstung bei spätherbstlichen Temperaturen an unseren Lieblingsspot düsen. Die denken dann bestimmt wir haben ne Meise. Dabei ist es nur der Virus den wir in uns tragen.

 

Hang Loose

„Virus“ eine kleine Zusammenfassung vom „Oase Forum“

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