Freerider - Wir sind noch lange keine Profis und wollen es auch nicht werden.
Impressionen |
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Am Spot
Wenn es zum Spot geht, Dauergrinsen aufsetzen.
Auf der Fahrt die Bäume beobachten und hoffen das der Wind auch noch für mich reicht.
Windmesser rausholen und kontrollieren was die Vorhersage gemeint hat (Windmesser bestätigt die Aussage, grinsen geht weiter).
Windmesser nicht glauben und schauen was andere so aufgeriggt haben.
Dem, dann auch nicht glauben, da man das Körpergewicht mit dem eigenen noch überprüfen muss.
Letztendlich dann aufbauen was vorher schon klar war. Immer noch am grinsen.
Ab und an, fängt man an zu juchen aufm Wasser wenn ein Manöver besonders gut gefunzelt hat.
Irgendwann aus dem Wasser kommen und immer noch grinsen. Egal wie groß die Schmerzen sind.
Abends dann grinsend einschlafen
In der Freizeit
Überlegen, ob man anstelle der Griffe an den Schrankwänden Fußschlaufen montieren sollte.
Halbe Gabelbäume als Handtuchhalter nutzen.
Wenn es anfängt zu wehen akuter Konzentrationsverlust, nervöses Muskelzucken mit ständigem Blick ausm Fenster oder in Richtung Bäume.
Urlaub wird nur noch nach Spots und Windrichtungen geplant.
Autokauf wird nur noch nach der Größe des Surfmaterials ausgesucht.
Auf Surfmesse oder in Surfshops besinnungsloser Kaufrausch (ähnlich bei Frauen und Schuhgeschäften).'
Bei großer Flaute im Sommer sich erwischen wie man mit den eingehängtem Trapez an der Dachreling hängt.
Überlegen ob man unterm Schreibtisch, wegen besserem Grip, Fußschlaufen montieren sollte.
Rechner anmachen und bevor man Mails liest nach Windvorhersagen schauen.
Adrenalinschub bei jedem Windhauch,
Glücksgefühle beim einschalten eines Haarföns oder Ventilators.
Wenn man zum Freibad oder zum Strand das Trapez mit einpackt.
Im Pool im Urlaub automatisch die Wasserstartposition einnehmen.
Hang Loose