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Radeln Blog
Vätternrundan 2013
- Details
- Hauptkategorie: Radeln
- Kategorie: News
- Erstellt am Montag, 17. Juni 2013 16:35
- Geschrieben von surfdragon tc
- Zugriffe: 59
Auch in diesem Jahr sind wir wieder in Motala am Start gewesen zum größten Jedermannrennen in Europa. Bei diesem Event geht es darum, dass man 300km in 24h zurücklegen muss und das mit dem Rad.
Hier unsere Eindrücke und Gedanken zusammengefasst:
Wir sind um 22:44 Uhr in Motala bei trockene Wetter, aber kräftige Gegenwind und einem 21 Mann starken Team gestartet. In der Startbox wurde über die Lautsprecher unsere deutsch/dänische Mannschaft "Velo-Team Wikinger" aufgerufen worüber wir uns sehr freuten und lautstark jubelten. Denn wir waren zusammen mit Freunden von Möbel Wikinger aus Deutschland und Dänemark gestartet.
Unser Start wäre beinahe "geplatzt", denn ca. 300m vor dem Start, hatten wir eine Knallpanne im Team. Wir haben sehr schnell den Schlauch getauscht und mussten dennoch vor dem Start zum Service, da der Mantel einen großen Riss hatte. Unser Team wurde bereits aufgerufen und das defekte Rad befand sich noch beim Service. Die Nervosität und Aufregung stieg bei den Meisten von uns an. Als kurz vor dem Schließen der Boxengasse das Rad fertig war, ging es im Laufschritt zum Start. Es waren nur noch Sekunden und schon ging es auch auf die Strecke und die Begleit- Motorräder brachten uns wie immer aus Motala in die halbwegs helle Nacht….mit Wind um den Ohren, aber mit breitem Grinsen im Gesicht. Denn wer 10 Stunden Anreise im Kauf nimmt nur um 300 Km um den Vätternrundan zu radeln, dem kann jetzt nicht mehr bremsen.
Mit Ersatz Schläuche und Regenjacke im Gepäck warteten zermürbende Stunden auf den kurvenreichen Straße durch die schwedische Natur. Überall am Straßenrand finden kleine private Straßenfeste statt und man wird mit ermunternden Zurufen bedacht. Verwöhnt wird man zudem mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über den Vätternsee.
Unterwegs ernährt man sich von Salzgurken, trockenen aber süßen Brötchen, Bananen und Sport-Riegel, auf halbre Strecke gib es Lassagne zum Frühstück…um 05.00 Uhr. Zum Anfang schmeckt alles super aber je länger die Tour umso schlimmer wird das immer wieder gleiche Essen ;-). Aber auch das gehört zu Tour, wie das Leiden nach jedem Kilometer. Wir hatten auf der Tour zwei Defekte die aber in den Werkstätten entlang der Route behoben werden konnten. Eine gebrochene Speiche und ein defekter Umwerfer. Im Ziel wird man dann mit herzlichem Beifall empfangen und erhält eine Medaille, Nudel und ein alkoholfreies Bier, welches bei sonnigem Wetter sehr gut tut. Unsere Vorstellung als gesammelte Gruppe das Ziel zu erreichen hat geklappt und die Team-Leistung wurde ganz groß geschrieben.
Nach überstandener Tour und müden Beinen möchte zwar keiner was von Vätterundan 2014 wissen, aber wenn die Anmeldung am ersten September wieder ansteht, gehen wohl die Emotion vor Vernunft.
Alle sind gesund geblieben, jedoch wäre ein bisschen mehr Zeit zum trainieren für den Präsidenten der IHK und für alle besser gewesen ;-). Selbst Zauberwasser wurde gereicht … nicht wahr Claus? ;-)





































